Es gibt Momente im Leben, in denen man einfach nur weitermacht, ohne genau zu wissen, wie. Man steht auf, atmet, tut das Nötigste – und hofft, dass es irgendwann leichter wird. Das ist Mut. Kein lauter, heldenhafter Mut, sondern der stille, den kaum jemand sieht. Früher dachte ich, Mut bedeutet, keine Angst zu haben. Heute weiß ich: Mut heißt, trotzdem weiterzugehen. Mit Angst, mit Zweifel, mit Herzklopfen. Einfach, weil etwas in dir sagt: „Gib dich nicht auf.“ Wenn du merkst, dass du nicht alles allein schaffen musst Ich war lange überzeugt, ich müsste mein Leben selbst in den Griff bekommen – mit Kontrolle, mit Denken, mit Tun. Aber das hat mich oft nur sehr müde gemacht. Bis ich irgendwann gemerkt habe, dass es auch anders geht. Dass da etwas in mir ist, das größer ist als mein Verstand. Eine leise Stimme, die nicht urteilt, sondern mich liebevoll erinnert: „Du darfst loslassen. Du darfst dich führen lassen.“ Durch eine Podcastfolge von Laura Malina Seiler über Channeling ...
Es ist eine Weile her, seit ich das letzte Mal geschrieben habe. Nicht, weil mir nichts mehr einfiel – sondern weil das Leben einfach mal wieder laut dazwischenkam. Ich war gefangen in einer dieser Phasen, die sich anfühlen wie ein Rückschritt, obwohl sie in Wahrheit ein leiser Umbruch sind. Eine Phase, in der man sich selbst kaum wiedererkennt, weil alte Muster zurückkehren und neue Wege noch nicht sichtbar sind. Ich fühlte mich verletzlich, Unklar und Müde. Und auch, wenn ich es nicht sofort zugeben wollte – ich fühlte mich schwach. Doch je länger ich in dieser inneren Zwischenwelt blieb, desto mehr begann ich zu verstehen: Vielleicht geht es im Leben nicht darum, immer weiterzumachen. Vielleicht geht es manchmal nur darum, bei sich zu bleiben, wenn alles andere ins Wanken gerät. Diese Erkenntnis hat mich zu dem Thema geführt, über das ich heute schreiben möchte. Nicht weil ich die Antwort auf alles habe – sondern weil ich mit dir teilen möchte, was ich über Stärke gelernt habe....
Manchmal habe ich das Gefühl, mein Kopf steht einfach nie still. Egal, was ich tue – irgendwo im Hintergrund laufen ständig diese Fragen: Wer bin ich eigentlich? Warum bin ich hier? Und wie funktioniert das alles hier – dieses Leben? Unser Gehirn will immer Antworten. Es kann gar nicht anders. Wenn es keine findet, sucht es weiter, denkt, zweifelt, grübelt. Und genau da entsteht dieses Ungleichgewicht – das Gefühl, nicht richtig zu wissen, wohin man gehört oder was man gerade tut. Ich kenne das gut. Manchmal scheint alles klar zu sein, und dann reicht ein kleiner Auslöser – ein Gespräch, ein Gedanke, eine Erinnerung – und plötzlich rutscht alles wieder durcheinander. Aber ich glaube, das gehört dazu. Unser Kopf sucht Antworten, ja. Aber unsere Seele… sie will nicht verstehen – sie will fühlen. Drei Dinge, die uns helfen, das Leben zu verstehen Ich habe für mich gemerkt, dass es im Grunde drei Dinge gibt, die ich brauche, um mich innerlich sicher zu fühlen: Verständnis – zu begre...
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