Es gibt Momente im Leben, in denen man einfach nur weitermacht, ohne genau zu wissen, wie. Man steht auf, atmet, tut das Nötigste – und hofft, dass es irgendwann leichter wird. Das ist Mut. Kein lauter, heldenhafter Mut, sondern der stille, den kaum jemand sieht. Früher dachte ich, Mut bedeutet, keine Angst zu haben. Heute weiß ich: Mut heißt, trotzdem weiterzugehen. Mit Angst, mit Zweifel, mit Herzklopfen. Einfach, weil etwas in dir sagt: „Gib dich nicht auf.“ Wenn du merkst, dass du nicht alles allein schaffen musst Ich war lange überzeugt, ich müsste mein Leben selbst in den Griff bekommen – mit Kontrolle, mit Denken, mit Tun. Aber das hat mich oft nur sehr müde gemacht. Bis ich irgendwann gemerkt habe, dass es auch anders geht. Dass da etwas in mir ist, das größer ist als mein Verstand. Eine leise Stimme, die nicht urteilt, sondern mich liebevoll erinnert: „Du darfst loslassen. Du darfst dich führen lassen.“ Durch eine Podcastfolge von Laura Malina Seiler über Channeling ...
Manchmal habe ich das Gefühl, mein Kopf steht einfach nie still. Egal, was ich tue – irgendwo im Hintergrund laufen ständig diese Fragen: Wer bin ich eigentlich? Warum bin ich hier? Und wie funktioniert das alles hier – dieses Leben? Unser Gehirn will immer Antworten. Es kann gar nicht anders. Wenn es keine findet, sucht es weiter, denkt, zweifelt, grübelt. Und genau da entsteht dieses Ungleichgewicht – das Gefühl, nicht richtig zu wissen, wohin man gehört oder was man gerade tut. Ich kenne das gut. Manchmal scheint alles klar zu sein, und dann reicht ein kleiner Auslöser – ein Gespräch, ein Gedanke, eine Erinnerung – und plötzlich rutscht alles wieder durcheinander. Aber ich glaube, das gehört dazu. Unser Kopf sucht Antworten, ja. Aber unsere Seele… sie will nicht verstehen – sie will fühlen. Drei Dinge, die uns helfen, das Leben zu verstehen Ich habe für mich gemerkt, dass es im Grunde drei Dinge gibt, die ich brauche, um mich innerlich sicher zu fühlen: Verständnis – zu begre...
So schnell – und schon ist das Jahr bald wieder zu Ende. Die Zeit rast an uns vorbei, und bevor wir es merken, ist alles, was wir uns vorgenommen haben, irgendwo auf der Strecke geblieben. Ich hatte mir so viele Dinge vorgenommen – und ehrlich gesagt, habe ich gar nicht so viel davon umgesetzt. Darum nutze ich jetzt das letzte Viertel des Jahres, um mir einen Plan zu machen und auf der Spur zu bleiben. Wenigstens noch die letzten zweieinhalb Monate. Und allein dieser Gedanke lässt mich schon jetzt ein bisschen besser mit mir selbst fühlen. Auf diese Idee bin ich übrigens nicht allein gekommen. Die fabelhafte Bloggerin Judith Peters hat das Thema mit ihrem Blogtoberfest angestoßen – was für eine großartige Idee! Also habe ich mich hingesetzt und angefangen – auf meine eigene Art. (Da ich nicht mit WordPress arbeite und keine Profi-Bloggerin bin, läuft’s bei mir eben ein bisschen anders.) Was möchte ich noch erreichen? Was bewirken? Was erleben oder loslassen? Das sind die ...
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